bruchpilot

The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Auf neuen (steinigen) Wegen im Vinschgau

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Das Vinschgau ist zwar für seine sonnige Lage und (fast) ganzjährige Bikesaison bekannt, will man an Ostern jedoch anspruchsvolle Trails fahren, kann es durchaus eng werden. 3 absolute Fahrtechnik-Klassiker sind wir in den letzten drei Tagen bereits gefahren, am vierten und letzten Tag haben wir uns dann bei der Tourenplanung etwas schwerer getan. Einen der klassischen Flowtrails (Tschilli, Popain, Holy Hansen, …) war definitiv außen vor, es musste also das Kartenmaterial gewälzt werden.

Ein bisschen flow war trotz aller Planung nicht zu vermeiden… 😉
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Die Geschichte des Vinschgauer Serpentinen-Massakers

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Der dritte Tag beginnt wie der Zweite. Früh raus aus den Federn und möglichst schnell zum Bikeshuttle nach Latsch. Die Energie will schließlich bergab verbraten werden und nicht durch mühsames Kurbeln bergauf.

Bevor es jedoch zur Sache geht, ist erst einmal noch der flowige Vinschgauer Höhenweg angesagt. Er ist heute der Zubringer zu unserem eigentlichen Trail. Nicht wirklich mein Fall – aber Meinungen sind bekanntlich verschieden. Schöne Bilder gibts auf jeden Fall.

Symbolbild. Der Trail schlängelt sich über mehrere Kilometer den Hang entlang, der Ausblick ist mindestens genauso fantastisch wie das Wetter.
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Trailspaß im Vinschgau – Steil ist geil

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Auch Tag 2 unserer Ostertour beginnt früher als uns lieb ist. Der Zeitplan ist straff – 7:15 Uhr Bikes aufladen, 7:30 Uhr Frühstück, spätestens 8:30 Uhr Abfahrt zum Bikeshuttle. Da die St. Martin Bahn in Latsch nur bis 08:30 Bikes mitnimmt, schnappen wir uns eines der letzten Bikeshuttles und sind knapp 30 Minuten später an der Bergstation.

Flowig war es zwar eher selten – aber manchmal geht es trotzdem auf dem Hinterrad durch die Kurve.
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Season Opening im Vinschgau

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Die Feiertage und vor allem auch das gute Wetter wollen genutzt werden und so zieht es uns über die Osterfeiertage ins immer sonnige Vinschgau. Nach einem frühen Start um 5 Uhr in Freiburg vermeiden wir die meisten Staus und sind so bereits um kurz nach 11 Uhr am Ziel.

Trotz allem haben wir für den ersten Tag eine eher kurze Tour im Auge – die klassische „First-Day“-Vinschgau Tour. Mit zwar nur ca. 400 Höhenmeter an Trails ist sie zwar nicht besonders lang, dafür aber entsprechend anspruchsvoll.

Nach gemütlichem Uphill bei strahlend blauem Himmel und perfektem Bergpanorama geht es los.

Torsten legt gleich Mal vor…
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Saisoneröffnung im Vinschgau

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Der Winter meinte es dieses Jahr ja zum Glück gut mit uns Bikern und hat den Schnee zu mindest in den tieferen Lagen schon früh in die Wüste geschickt. Kombiniert mit der Osterfeiertagen Mitte April die idealen Voraussetzungen für einen ersten Ausflug mit dem Bike. Am Donnerstag Abend noch schnell die Bikes in das Auto geschmissen, heute Morgen um 5 Uhr hieß es dann für Roland und mich Abfahrt.

Trotz der Osterfeiertage hatten wir mit dem Verkehr echt Glück und waren so nach gemütlicher Anfahrt noch vor 12 auf unseren Bikes. Als kleine Eröffnungsrunde sollten heute 350hm reichen, die Abfahrt hatte es jedoch in sich. Nach anfänglichem Geplänkel waren wir mit einigen S4 Schlüsselstellen gut gefordert.

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Mutspitz oder: warum man kein Hardtail fahren sollte

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Der Urlaub ist zwar noch nicht zu Ende, aber wir brechen bereits heute unsere Zelte in Schlanders ab und ziehen weiter nach Meran. Dort haben wir für heute mal wieder eine alpinere Tour geplant: die Mutspitz, mit 2.294m der Hausberg von Meran. Der Luxus eines Lifts bis zum Gipfel bleibt uns heute leider verwehrt, es geht mal wieder „von Hand“ bergauf. Da die knapp 2.000m Höhendifferenz von Meran zur Mutspitz uns mit den Bikes doch einen kleinen Ticken zu viel wären, suchen wir nach Alternativen für die ersten Höhenmeter. Die Hochmutbahn nimmer leider keine Bikes mit und so ist mal wieder ein wenig Kreativität gefragt.

Mit dem Auto fahren wir über Algund und Vellau hinauf Richtung Leiteralm (1.522m). Ganz bis zur Leiteralm dürfen wir jedoch nicht fahren, sodass wir unsere Bikes bei ca. 1.300m  ausladen. Roland und ich steigen auf breitem Forstweg mit den drei Rädern auf zur Leiteralm, Christian bringt das Auto nach unten und folgt uns via Sessellift & Korblift. Die ganze Aktion dauert ca. eine Stunde, spart uns aber auch knapp 1.000hm im Aufstieg – alles in allem ein seht guter Deal!  Über den Weg Nr. 25 steigen wir auf zur Taufenscharte (2.230m). An Fahren ist in diesem Gelände nicht zu denken, aber die ersten Meter können wir unser Rad immerhin noch schieben. Aber auch das ist bald  nicht mehr möglich und so schultern wir unsere Bikes und tragen diese zur Scharte. Der Trail ist treppenartig angelegt und erleichtert uns den Aufstieg durch sehr angenehme Stufenhöhen enorm.

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Vom Trumsberg nach Kastelbell

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Der Sonnenberg oberhalb von Latsch bietet endlose Möglichkeiten zur Abfahrt, viele davon haben wir bereits in den vergangen Jahren mehrfach befahren. Für heute haben wir uns tatsächlich etwas neues herausgesucht. Nichts verändert haben wir jedoch an unserer Aufstiegsmethode. Wie immer geht es ohne auch nur einen Tropfen Schweiß zu vergießen mit der St. Martin Bahn von Latsch die knapp 1.000 hm den Berg hinauf.

Während die meisten Routen zunächst einmal Richtung Westen führen schlängeln wir uns heute ostwärts Richtung Trumsberg. Zunächst müssen hierzu jedoch leider einige Höhenmeter auf Asphalt vernichtet werden. Die Entschädigung folgt jedoch prompt: wir steigen auf den Weg Nr. 2 ein, der sich wunderbar und schön mit leichten Gefälle nach Trumsberg schlängelt. Der Weg ist durchgängig flowig und maximal S2 Stellen. Eigentlich nicht das was wir suchen, aber für zwischendurch durchaus brauchbar!

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Ruhetag

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Nach der Anstrengung des gestrigen Tages steht heute ein „Ruhetag“ auf dem Programm. Das Ganze steht deshalb in Anführungszeichen, weil es am Ende mit dem Ruhetag dann doch nicht so ganz geklappt hat. Gemütlich ausschlafen, frühstücken und im Anschluss eine gemütlich Tour mit 350 Höhenmeter in direkter Nähe zu unserer Unterkunft. Was soll da schon groß schief gehen.

Gesagt, getan. Gegen 10 Uhr starten wir von Schlanders aus unsere Tour und kurbeln zunächst einmal die 350 hm bei gefühlten 35°C den Berg hinauf. Nach einer ausgiebigen Pause mit wunderbarer selbstgemachter Holunderlimonade stürzen wir uns ins  Getümmel. Zunächst nur steil aber nicht wirklich verblockt rollen wir die ersten Meter zurück ins Tal.

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Nachtrag: Tibettrail – Tag 7 im Vinschgau

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Auch wenn es nun schon wieder über ein Monat her ist: auch an unserem letzten Urlaubstag im Vinschgau saßen wir natürlich auf dem Bike – und das bei kaiserlichem Wetter und besten Trails.

Aber mal langsam und alles zurück auf Anfang. Ungewollt früh steigen wir gegen kurz vor 8 in den Shuttle Richtung Stilfser Joch. So gar nicht meine Uhrzeit, aber wie sich später herausstellt, sollte sich der frühe Start noch als nützlich erweisen. Über ein Stunde und unzählige Serpentinen später spuckt uns unser Shuttle auf 2757m über dem Meer aus.

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