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Gardasee Tag 3: Monte Grande und Sentiero 10

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Nach dem gestrigen Debakel mussten heute unbedingt mal wieder richtige Trails gefahren werden. Kurz nach 8 Uhr satteln wir unsere Fahrräder und rollen von Torbole aus die knapp 14km entlang des Sees in Richtung Malcesine. Pünktlich um 9:45 Uhr lassen wir uns von der Bergbahn Funivia die insgesamt 1700hm auf den Monte Grande, der Teil des Monto Baldo Massivs ist, „shutteln“. So macht bergauffahren doch gleich viel mehr Spaß.

Oben auf dem Pass des Monte Grande empfangen uns dicke Wolken und ein eiskalter Wind. Nachdem Langarmtrikot, Jacke und Protektoren angezogen sind, folgen wir dem Sentiero 651 in Richtung Norden. Der Weg führt zunächst auf dem Bergkamm entlang und führt irgendwann hinab zur etwas tiefer verlaufenden Straße. Im oberen Teil zwar steil aber noch recht gut fahrbar, finden sich im weiteren Verlauf die ersten Kletterpassagen, die auch tragend eine kleine Herausforderung sind. Unten biegen wir links auf den Sentiero 3 ab, der als anspruchsvoller Wanderweg gekennzeichnet ist. Davon lassen wir uns zunächst nicht beirren und folgen dem zu Beginn zwar schmalen, aber fahrbaren Trail. Je länger wir dem Weg folgen, desto weniger sind wir von unserer Idee überzeugt. Immer mehr Stellen sind mit Seilen gesichert, der Weg ist zu einer Seite hin meist stark abfallend und ausgesetzt. Was für Wanderer eine schöne Herausforderung ist, macht mit dem Bike auf dem Rücken einfach keinen Spaß.

Also wir den Punta di Vo passiert haben, wird auch der Weg wieder besser, geradezu flowig. Über Wiesentrails sausen wir die letzten Meter des Sentiero 3 hinab, um schließlich auf den Sentiero 10 abzubiegen. Der Trail ist zunächst im oberen Teil sehr flowig und mit zahlreichen Serpentinen gespickt. Diese sind jedoch mit etwas Übung auch ohne Umsetzen alle fahrbar. Lediglich das viele Unterholz im oberen Teil des Trails stört das Fahrverhalten hin und wieder.

Je weiter man dem Trail talwärts folgt, desto technischer wird dieser. Es besteht jedoch nie Absturzgefahr, sodass auch schwere Stellen problemlos fahrbar sind. Inzwischen hat sich sogar Sonnenschein eingestellt und wir fahren durch den Laubwald weiter in Richtung Tal. Immer wieder kann man einen wundervollen Blick auf den Gardasee, Limone und Riva erhaschen.

Die letzten Höhenmeter vernichten wir auf meist sehr steilen Pflasterstraßen bis zur Talstation nach Malcesine. Auf dem Weg zurück nach Torbole fängt es immer wieder an zu regnen. Es schein fast so, als hätten wir heute mit dem Wetter ein bisschen mehr Glück gehabt.

Fazit: In der von uns gefahrenen Kombination mit dem Sentiero 3 ist die Tour nicht weiterzuempfehlen. Wer mehr Spaß haben möchte, sollte den Sentiero del Ventrar von der Bergstation bis zum Einstieg des Sentiero 10 wählen. Den entsprechenden GPS Track zur MTB Tour gibt es hier.

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