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Gardasee Tag 6: Coast Trail und Sentiero 601

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Auch am 6. Tag am Gardasee lassen wir es bergauf eher ruhig angehen. Irgendwann kurz nach 9 Uhr finden wir uns auf dem Busparkplatz von Torbole ein und lassen uns von Luca den Berg hinauf shutteln. Ziel ist heute der Sentiero 601 bzw der Coast Trail hoch über Torbole unterhalb des Monte Altissimos.

1250 Meter über dem Meeresspiegel verlassen wir den Shuttle, ziehen unsere Protektoren an und stürzen uns den Sentiero 601 hinab. Bei einem teilweise traumhaftem Panorama auf den Gardasee folgen wir dem meist anspruchsvollen steilen und felsigen Weg ins Tal. Kurz nach der Sorgente Acqua d’Ora verlassen wir den Sentiero 601 und biegen auf den Coast Trail ab. Dieser ist vom Schwierigkeitsgrad her etwas einfacher als der 601 und beginnt sogar leicht flowig steil durch den Wald. Unterwegs treffen wir Gaute und Christine aus Oslo, die den Trail bereits zwei Tage zuvor schon einmal gefahren sind. Bei einem Gefälle von teilweise bis zu 63% meistern wir ein um die andere Schlüsselstelle. Insgesamt zwei Stellen sind dann wirklich unfahrbar, wenn man nicht fortgeschrittene Trialkenntnisse oder viel Mut sein eigen nennen kann. Deutlich flowiger endet der Trail am Ortsschild von Torbole.

Nach einer kurzen Stärkung mit Eis und Cola geht es heute ein zweites Mal den Berg hinauf. Der laut Moser „schwerste Trail am nördlichen Gardasee“ möchte bezwungen werden.  Der Shuttle endet dieses Mal schon kurz oberhalb der Sorgente Acqua d’Ora und nicht wie am morgen am Prati di Nago. Nach einem sehr kurzen Uphill steige ich direkt in den Sentiero 601 ein, der dieses Mal bis in Tal nicht mehr verlassen wird. Im oberen Teil schon sehr ruppig und anspruchsvoll, aber noch problemlos fahrbar, muss ich auf dem 601 kapitulieren, als dieser die auch von unten sichtbare  Felsflanke quert. Teilweise ist nichtmal mehr im Ansatz ein Fahrline erkennbar, der Trail verläuft direkt in Richtung der Fallline. So bin ich gezwungen mein Bike kurz zu Schultern und die Schlüsselstellen hinabzuklettern. Weiter unten kann der geübte Biker dann wieder aufsatteln und die restlichen Höhenmeter ins Tal hinab hüpfen.

Fazit: Zwei klasse Trail, die der geübte Biker mit Fahrtechnik auf keinen Fall verpassen sollte. Der mittlere / untere dürfte zwar noch etwas länger unfahrbar bleiben, aber man weiß ja nie, wie gut man dann im nächsten Jahr fährt… 🙂 Knapp 2500 Tiefenmeter an einem Tag können sich defintiv sehen lassen.

GPS Tracks zur MTB Tour:

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