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Gardasee Tag 5: Monte Tremalzo

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Für den heutigen Tag steht ein echter Klassiker am Gardasee auf dem Programm: der Monte Tremalzo. Wobei für uns eigentlich nur ein halber Klassiker auf dem Programm steht: die Abfahrt.

Mit dem Shuttle geht es viel zu früh los, hinauf auf den Tremalzo. Wer nicht selbst hochstrampeln will, muss eben trotzdem ein bisschen leiden… Zu bester Musik von AC/DC geht es die Serpentinen immer weiter den Berg die insgesamt knapp 1700 Höhenmeter hinauf. Immer wenn wir gerade mal wieder einen mühsam strampelnden Biker bergauf überholen, kommt das Shuttle-schlechte-Gewissen ein bisschen zum Vorschein. Also wir unsere Bikes 1700m weiter oben vom Anhänger laden, ist davon aber nicht mehr viel zu spüren.

Die letzten Meter bergauf müssen dann doch noch mit dem Bike bewältigt werden, ab dann geht es auf der alten Militärstraße bergab in Richtung Passo Nota. Erfolgreich rollen wir an den ersten drei „Raststätten“ vorbei und müssen so die Gegenanstiege bis zum Prati di Guil ohne Frühstück bewältigen. Dann taucht zum Glück linker Hand eine kleine Hütte auf, bei der das Frühstück mit belegten Brötchen und Cola nachgeholt werden kann. Der Weg wurde inzwischen von einer breiteren Fahrstraße zu einem flowigen Singletrail, der bis auf den bikenden Gegenverkehr ohne größere Probleme fahrbar ist. Ab dem Passo Rocchetta wird der Trail dann richtig interessant und auch ein bisschen schwerer und wir hüpfen die „letzten Meter“ auf dem Sentiero 422 hinab nach Pregasina. Es gibt am Gardasee gewiss schwerere Trails, für einen Klassiker ist das ganze aber doch ganz ordentlich! 🙂

Von dort folgen wir der alten Ponale Straße hinab nach Riva del Garda. Im oberen Teil asphaltiert, wird die Straße weiter unten immer flowiger und macht durch die vielen Anlieger und Co. am Wegesrand richtig Spaß. Lediglich die Fußgänger, die freundlicherweise aus dem Weg gehen wollen und auf dem Anlieger zum stehen kommen, sind etwas störend.

Durch Riva geht es zurück nach Torbole, wo wir die Tour stilecht bei Meckis mit einem kühlen Bier ausklingen lassen. Robert und seine Frau, die die komplette Tour mit uns gefahren sind, sind von diesem Klassiker ebenso begeistert, wie wir.

Fazit: Klasse Tour, die man auf jeden Fall mal gefahren sein sollte, auch wenn für einen echten Klassiker der Uphill wohl dazu gehört! Zwischen Passo Nota und Passo Rocchetta geht außerdem der ein oder andere interessant aussehende Trail ab, die man sich für eine zukünftige Abfahrt wohl mal genauer anschauen sollte. Den GPS Track zur heutigen MTB Tour gibt es hier.

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2 Kommentare

  1. Also auf meinem Sitzplatz lief eher AC/DC als ABBA aber ansonsten schließe ich mich an. ;p

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