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Gardasee Tag 2: Malga Grassi

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Der zweite Tag am Gardasee startet regnerisch und stark bewölkt, der Wetterbericht verspricht erst gegen Nachmittag Besserung. Also erst einmal frühstücken, ein bisschen am Fahrrad basteln und einkaufen. Irgendwann gegen 12 Uhr gewinnt die Sonne dann tatsächlich den schon verloren geglaubten Kampf gegen Wolken und Regen und es klar von Süden her auf.

Bei knapp über 25 Grad, Sonnenschein und nur noch leicht wolkenverhangenen Bergen starten wir unsere heutige MTB Tour in Richtung Malga Grassi südlich von Riva (Tour Nr. 14 im Moser Guide 12). Auf Asphalt geht es zuerst vorbei an Pranzo immer weiter den Berg hinauf bis nach Campi. Von dort aus führt eine recht steile Straße weiter in Richtung Malga Grassi. Die Sonne ist inzwischen wieder verschwunden und es stellt sich leichter Nieselregen ein. Als aus dem Nieselregen schlussendlich Wind und (Stark)Regen werden und auch die Wolken keine Besserung in absehbarer Zeit versprechen, entschließen wir uns auf ca. 830m Höhe umzudrehen. Die ersten 200hm bis hinter nach Campi müssen auf Asphalt vernichtet werden.

 

Ich biege in Campi rechts ab auf den Sentiero della Pinza, um bergab wenigstens noch ein bisschen Trail zu fahren. Leider ist der Trail eher kein schmaler Wanderweg, sondern viel mehr ein recht breiter und steiler Forstweg, der teilweise sogar asphaltiert ist. So hatte ich mir das irgendwie nicht vorgestellt. Irgendwie frustriert und frierend vernichte ich die restlichen Höhenmeter um dann im zu mindest ein bisschen wärmeren Riva del Garda zurück nach Torbole zu rollen.

Fazit: Der heutige Tag war sowohl wetter- als auch trailmäßig ein voller Reinfall. Die Tour mag im oberen Tail am Malga Grassi recht interessant sein, den Rest kann man jedoch getrost vergessen! Die heute gefahrenen 800hm und knapp 26km kann man hier am Gardasee mit Sicherheit besser investieren. Den GPS Track zur MTB Tour gibt es hier. Den heutigen Tag muss dann wohl die Pasta retten.

 

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3 Kommentare

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  2. *schepplach* Den Trail ab der Malga Grassi bin ich vor 4 Wochen auch gefahren. Das obere Viertel ist wirklich toll, dann aber muss man die hart erarbeiteten Höhenmeter auf langweiligen Betonwegen vernichten. Tipp: mit dem Auto hoch bis auf HM 800, dann die restlichen 300hm kurbeln und ein paar mal den flowigen Trail genießen!

  3. Hi Carsten,
    irgendwas in die Richtung habe ich gefürchtet…. Genau die Stellen, die schön sind, mussten wir wetterbedingt auslassen… Die Idee mit dem Auto in Campi zu parken ist natürlich auch nicht verkehrt. Wirklich sinnvolle Abfahrten von dort nach Riva scheint es ja eh nicht zu geben…
    Grüße
    Dennis

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