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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Trails rund um die Hohlandsbourg

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Nach der Kurzexkursion in die Schweizer Alpen am letzten Wochenende steht jetzt mal wieder etwas Heimatbiken auf dem Programm. Zu mindest fast – es geht zur Abwechslung mal wieder in die Vogesen. Leider nicht in Form eines Basecamps wie geplant (dazu ist das Wetter zu unbeständig), sondern „nur“ in Form einer Tagestour.
Heutiges Ziel ist Husseren les Chateaux, südlich von Colmar. Bei sehr diesigem Wetter ohne Fernsicht geht es den ersten Anstieg zum Chateau du Hohlandsbourg auf Asphalt hinauf. Protektoren an und Abfahrt – auch mal schön, wenn man nicht erst einen halben Tag bergauf fahren / tragen muss, bevor die Belohnung kommt!
Dem Trail, der direkt an der Burg beginnt folgen wir hinab bis ins Münstertal. Sowohl im oberen, als auch im unteren Teil überrascht der Trail mit ein paar netten Serpentinen, ist dabei jedoch nie besonders schwer.
Interessant wir es bei der kurzen Zwischenauffahrt auf den Ehrbergkopf – diese ist so wunderbar, das wir die 30hm auch prompt bergab ausprobieren müssen – 30 Minuten Schlüsselstellengebastel eingeschlossen.
Ab geht die Post!



Jürgen noch eher unschlüssig wo es langgehen soll…

Rechts gehts rum!

Und zwar ziemlich steil…


Als nächstes darf Rudi basteln.

Auch meine Wenigkeit kann sich diesem Traum natürlich nicht verwehren.


So muss ein Trail sein!



So ganz geheuer ist mir das aber auch noch nicht…

Klappt nach ein paar Versuchen aber ganz leidlich.

Das Wetter spielt ganz gut mit – auch ohne Fernsicht!

Ein Glück sind wir heute nur zu dritt – so kann jeder so lange basteln wie er möchte. Als wir fertig sind, möchte Jürgen die Schlüsselstelle(n) noch einmal am Stück fahren. Nur zu!

Es folgt ein knapp 200hm langer Asphaltanstieg auf das Chateau du Pflixbourg.
Kurze Rast!

„Sentier Dangereux“ und „Petit Sentier des Roches“ hört sich schon einmal sehr vielversprechend an.

Was dann folgt ist eigentlich mit Worten kaum zu beschreiben. Vielleicht helfen ein paar Bilder…

Rudi im Trailmodus…


Serpentine um Serpentine kämpfen wir uns den Berg hinab. Mache Kurven wehren sich ziemlich lange – nicht immer können wir den Kampf jedoch für uns entscheiden. Mal fehlt mir die Fähigkeit zum Hinterrad versetzen, mal ist es Jürgen einfach zu steil zum Umsetzen. Egal – einen Heidenspaß macht es so oder so!
Rudi auf dem Weg zur nächsten Schlüsselstelle…

…die auch prompt in Form eines weiteren Schilds angekündigt wird.


Erst mal gucken, was da so kommt.

So richtig sicher, ob das funktioniert bin ich mir allerdings trotzdem nicht.

Egal – einfach ausprobieren. Hinterher ist man immer schlauer.

Onboard Kamera.

Und siehe da, es funktioniert!

Als nächstes darf Jürgen sich versuchen.




Im Tal angekommen geht es ein drittes und letztes Mal auf einer Mischung von Waldwegen und Trails bergauf. 400hm später stürzen wir uns ein letztes Mal gen Tal. Der Trail lässt sich allgemeinen als flowiger Waldtrail beschreiben, der in seinen Serpentinen jedoch immer wieder zweigt, was er kann!

Trivial ist allerdings auch hier die falsche Beschreibung und so haben wir auch auf unserer letzten Abfahrt noch eine gehörige Menge Spaß.

Nicht immer klappt alles nach Plan…

…lieber schnell weglaufen.

Kurz vor Ende der Tour gibt es dann noch einen kleinen Abhang mit mehrer Stufen, der zum Spielen einlädt. Jede Linie will probiert werden, schließlich waren Trails bergab heute Mangelware. 😉
Sitzt, passt, wackelt und hat Luft!

Noch einmal vielen Dank an Jürgen für die geniale Planung und an Rudi fürs geduldige spotten in jeder Schlüsselstelle! 🙂

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