bruchpilot

The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Biken mit besonderen Schwierigkeiten

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Nach der gestrigen Tour lassen wir es heute morgen etwas ruhiger angehen. Wir starten gegen 11 Uhr in Richtung Saas Fee um dort mit Bergbahnunterstützung noch ein paar Trails zu erkunden. Irgendwie kam die Tourenplanung wohl etwas zu kurz und so sind wir ziemlich verwundert, dass Saas Fee, ähnlich wie Zermatt, ein autofreier Ort ist. Prinzipiell kein Problem, aber jetzt heißt es Gas geben, denn die Bergbahn macht ab 12:15 Uhr Mittagspause.

Kurz vor 12 Uhr kommen wir an der Talstation an, nur um dann festzustellen, dass die Bahn gar keine Räder mitnimmt. Laut Singletrailmap nehmen beide Bahnen in Saas Fee MTBs mit, in der Realität sieht es leider anders aus. Die nette Frau erklärt uns, dass wir gerne ohne Rad mitgenommen werden, und oben dann mit einem Roller wieder hinabrollen dürfen. Das war irgendwie nicht die Idee… Also zurück zum Parkplatz, als nächstes wollen wir unser Glück in Saas Grund versuchen. Leider schaffen wir das nicht mehr vor der Mittagspause und so ist erst einmal warten angesagt. Laut Singletrailmap nimmt die Bahn uns nur bis Kreuzboden auf ca. 2.400m mit, an der Kasse können wir dann aber ein Ticket bis Hohsaas (3.145m) lösen.

Die Aussicht ist traumhaft, leider ist das ganze aber eher auf Schnee und Wintertourismus ausgelegt, sodass der Trail (oder genauer gesagt die Piste) relativ trostlos wirken. Ein paar schöne Fotos machen wir aber trotzdem.

Der Trail schlängelt sich ohne große Schwierigkeiten den Hang hinab, irgendwie hatten wir trotz wenig Planung in dieser Höhe ein bisschen mehr erwartet.

Wir fahren über die Weissmieshütte weiter in Richtung Kreuzboden. Außer schönen Fotos kann der Trail leider nicht viel bieten. Alles pendelt irgendwo zwischen S0 und S1 – schade. Rein fahrtechnisch hätte man sich die Höhenmeter zwischen Kreuzboden und Hohsaas sparen können.

Von Kreuzboden aus rollen wir noch einmal ein paar Meter Richtung Hannig am Hang entlang, bevor unser Trail zur Triftalp abzweigt. Der Trail ist hier schon ein bisschen steiniger und die Kurven etwas interessanter!

Eigentlich wollten wir von der Triftalp aus den Hang Richtung Süden queren, doch leider wird uns nach ein paar Höhenmetern der Weg durch einen nicht passierbaren Erdrutsch versperrt. Nun gut, wir mussten heute ja schon mehrfach flexibel sein, planen wir also einfach um. Laut Karte verspricht der „Schweizer Pfad“ eine vielleicht doch noch interessante Abfahrt. Und tatsächlich geht der Trail auch recht vielversprechend los. Doch nach ein paar Minuten Abfahrtsspaß ist dann plötzlich doch wieder Schluss mit lustig. Wir stehen vor einem Absatz, der mit Stahltritten und Seilen gesichert ist. Darauf haben wir heute nun wirklich keine Lust mehr und kehren um.

Leider bleibt uns jetzt nur noch eine einzige Alternative ins Tal – ein als S2 eingestufter Weg ins Tal. Dieser stellt sich leider als breiter „Feldweg“ heraus, der auch mit dem Kinderwagen problemlos meisterbar wäre. Irgendwie reiht sich das ganze perfekt in den heutigen Tag mit ein. Einziger Lichtblick: In manchen Serpentinen gibt es eine kleine Abkürzung die doch noch ein bisschen Fahrspaß mit sich bringt. Ungeplante Flugstunden inklusive.

 

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