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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Trailhunting am Lac de Schiessenrothried

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Schon länger sind mir auf der Karte zwei Trails rund um den Lac de Schiessenrothried aufgefallen, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Heute habe ich jetzt endlich Zeit dafür und das Wetter passt auch – also das Bike ins Auto geschmissen und ab in die Vogesen.

Ausgangspunkt meiner heutigen Tour ist Le Gaschney auf knapp 1.000m. Auf dem Parkplatz baue ich das Bike wieder zusammen und ab geht die Post. Für langsames einrollen ist heute jedoch keine Zeit. Die steile Asphaltstraße geht mit gefühlten 20% Steigung (real waren es wohl eher „nur“ 15%) hinauf zur Ferme Auberge Schiessroth. Nach 150 Höhenmetern ist diese steile Asphaltstraße dann zu Ende und wechselt auf einen bergauf eher unflowigen Trail. Die restlichen 150hm zum Le Hohneck möchte das Bike nun geschultert werden.

Le Hohneck das erste Mal in Sichtweite.

Beschwerlicher Aufstieg zum Hohneck.

Nach kurzem durchatmen auf dem Gipfel werden die Protektoren angezogen und es geht den ersten Trail bergab. Die ersten Meter mit bis zu 50cm hohen Stufen sind schon bekannt, dann zweigt mein heutiger Weg jedoch links ab.

Erster Blick auf den Lac de Schiessenrothried.

Die erste meiner heutigen zwei Abfahrten legt gleich zu Beginn richtig los. Eine Schlüsselstelle folgt der anderen, von (un)fahrbaren Serpentinen, Felspassagen und dann doch zu großen Absätzen ist wirklich alles dabei. Verbunden mit meiner heutigen, nennen wir es mal „nicht-gerade-Top-Form“ bergab, bin ich gezwungen, die ein oder andere Stelle zu schieben, die ich sonst vielleicht sogar gefahren wäre. Aber macht ja nichts, man kann ja mal wieder vorbei kommen. Der Trail bleibt bis zum See auf anhaltend hohem Niveau und verlangt vom Fahrer vollste Konzentration.

Am See ist deshalb erst einmal eine kleine Pause nötig, wenn ich auch noch nicht mal 10km gefahren bin. Die Badesession muss auf Grund fehlender Badehose und zu kalten Wasser leider ausfallen. Fast eine Stunde verweile ich am See und döse vor mich hin.  Nach ein paar Fotos sattle ich die Pferde und es geht wieder hinauf zur Le Gaschney, dem Ausgangspunkt.

Der Rückweg zur Gaschney fällt recht angenehm aus. Auf zunächst sehr breitem „Trail“, später gut fahrbarem Waldtrail, geht es in angenehmer Steigung bergauf. Diese Steigung bleibt auch bis zur Gaschney unverändert und so hat man sogar in die „falsche Richtung“ richtig Spaß! Jetzt muss noch ein weiteres mal die steile Asphaltstraße in Richtung Hohneck erklommen werden, denn der zweite Traileinstieg befindet sich an der Ferm Auberge Schiessroth, die ich vorher bereits einmal passiert habe.

Oben angekommen. Die weitere Tragepasseage zum Hohneck entfällt dieses Mal.

Der Traileinstieg führt über eine Wiese vorbei an der Ferme durch den Wald hinab zum See. Dieses Mal ist der Einstieg zu mindest ein kleines bisschen flowiger als bei der ersten Abfahrt. Das ist bei meiner heutigen Form aber alles andere als schlimm. Der Trail ist nahezu komplett fahrbar, die ein oder andere Stelle sollte man sich jedoch vor dem Fahren genauer anschauen. Insgesamt ein ganz passabler S0-1 Trail mit gut versteckten S2 Stellen.

 

Glücklich komme ich unten am See an – leider war die Abfahrt (wie meist) viel zu kurz. Jetzt muss ich noch einmal hinauf zur Gaschney kurbeln, dann ist die Arbeit für heute getan. 14km und 750 Höhenmeter sind zwar keine Wahnsinnsergebnisse, dafür ist meine Trailkarte der Vogesen erneut ein kleines Stückchen gewachsen.

Zwischenlandung.

Die Abfahrt für heute ist geschafft – Blick auf die Mauer am Lac de Schiessenrothried.

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