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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Basecamp Sedrun Tag 3: Bostg – der Zauberberg

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Nach dem Frühstück startet für mich die dritte und gleichzeitig auch letzte Tour in Sedrun. Während Stefan und Carmen auch den Rest der Woche noch hier verbringen, muss darf ich wieder nach Hause fahren und arbeiten.

Vom Campingplatz aus rollen wir erneut bei bestem Wetter auf Asphalt und Schotterwegen das Tal hinab in Richtung Disentis/Munster. Nach einigen Kilometern erreichen wir eine Kreuzung, an der es linker Hand steil den Berg hinauf geht. Ein kurzer Blick auf das GPS zeigt, dass es hier wohl keinen Ausweg gibt und wir beginnen unsere Räder hinaufzuschieben. Knapp 50hm weiter oben und ein kurzer Blick auf das GPS später stellt sich heraus, dass dies wohl doch nicht unser Weg zu sein scheint und wir rollen das ganze wieder hinab.

Weiter geht es leicht abfallenden Schotterwegen. Irgendwie finden wir dann doch noch den richtigen Abzweig und rollen auf Asphalt bei angenehmer Steigung den Berg hinauf in Richtung Bergstation der Disentis 3000. Auf unserem Weg nach oben kreuzen wir immer wieder die Downhillstrecken, die oben an der Bergstation beginnt und 600 Höhenmeter später in Distentis endet.

Wir fahren aber zunächst einmal weiter bergauf, bis wir erneut an einen 45° steilen Schotterpiste stehen. Dieses mal prüfen wir das GPS doppelt und dreifach doch es scheint kein Weg an diesem Aufstieg vorbeizuführen. Also schultern wir unsere Fahrräder und schinden diese 200hm den Hang hinauf. Oben angekommen atmen wir erst einmal kurz durch. Gut, dass hier eigentlich auch eine Bergbahn hochgeht – aber selbst hochfahren ähm tragen ist einfach besser.

Von der Bergstation der Distentis 3000 lassen wir die Downhillstrecke links liegen und folgen dem  Trail weiter hinauf bis zum Bostg auf 1.995m. Die letzten 245 Höhenmeter beginnen auf einem zunächst gut fahrbaren Trail, der sich mehr oder weniger am Hang entlang schlängelt.  Irgendwann müssen die Bikes dann aber doch geschultert werden und so sind wir gottfroh, als wir den Gipfel erreichen. Ursprünglich wollten wir eigentlich noch ein zweites Mal mit Unterstützung der Bergbahn hier hinauffahren, auf eine erneute Querung vom der Bergstation zum Bostg hat aber irgendwie niemand mehr Lust.

Außerdem hat auch das Wetter inzwischen umgeschlagen und der Himmel trübt immer mehr ein. Nach kurzer Rast bei 360° Alpenpanorama  entschließen wir uns auf den mittelschweren Abfahrt ins Tal zu rollen. Eigentlich wollte ich den schweren Trail fahren, da mein Handy jedoch klugerweise im Auto liegt, schließe ich mich lieber Stefan und Carmen an und verzichte auf weitere waghalsige Aktionen.

Auch der „mittelschwere“ Trail hat es in sich. Während er im oberen Teil noch gut fahrbare Serpentinen und passabel fahrbare „Regenrinnen“ bietet, wird er im unteren Teil immer garstiger und zwingt auch das ein oder andere Mal zum absteigen. Über einen flowigen Wiesentrail gelangen wir schließlich zurück ins Tal. Hier sind die Straßen nass und es scheint erst vor kurzem mit regnen aufgehört zu haben – perfektes Timing!

Nach einer kurzen Rast mit heißer Schoki und Kuchen rollen wir zurück zum Zeltplatz und ich leider schon wieder nach Hause 🙁 .

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