bruchpilot

The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Basecamp Sedrun Tag 2: Lai da Nalps

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Nach einer eher unbequemen ersten Nacht im Zelt erwache ich mit den „ersten Sonnenstrahlen“ gegen 8 Uhr. Wiedereinmal stimmen ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein auf die anstehende Tour ein. Nach einem Müsli zum Frühstück, dass auf Grund schlechter Planung ohne Kaba gegessen werden muss, laden wir unsere Bikes aus den Autos, das Proviant in Form von Wasser, Bananen und Riegel in den Rucksack und ab geht die Post!

Vom Campingplatz aus rollen wir bei gemütlicher Steigung auf Asphalt in Richtung Stausee Lai da Nalps. Nach weiteren 10 recht steilen Serpentinen erreichen wir den See und genießen den Ausblick das Tal hinab. Nun folgt der eher unangenehme Teil der Tour. Auf alpinem Trail geht es knapp 200 Höhenmeter den Berg hinauf. Fahrbar ist hier bergauf nichts – das Bike muss geschultert werden. Bei dem genialen Fernblick mit weißen Bergspitzen sind diese Strapazen jedoch bald vergessen und wir genießen die Aussicht.

Immer entlang der Bergflanke schlängelt sich der gut fahrbare Trail den Hang entlang, ohne dabei an Höhe zu verlieren. Irgendwann wird der Trail dann steiler und ruppiger, auf fahrbarem S1-Trail vernichten wir die ersten Höhenmeter. Im weiteren Verlauf wird der Trail immer besser (und auch ein bisschen schwerer). Nicht immer ist jedoch klar zu erkennen, wo der Weg langgehen soll und so irren wir kurzzeitig queer durch Heidelbeersträucher den Hang hinuter.

Auf den letzten Metern wird Mann (bzw. Frau) und Maschine dann noch einmal alles abverlangt. Steil und serpentinig geht es über Wurzelfelder die letzten Trailmeter abwärts.

 

Die restlichen 150hm müssen dann leider auf Asphalt vernichtet werden. Auf unserem Weg hinab entdecken wir einen kleinen Trail, der aber auf keiner Karte verzeichnet ist. Dieser will natürlich ausprobiert werden. Nach einem knappen Kilometer stellen wir jedoch fest, dass dieser Weg tendentiell eher bergauf als bergab geht. Macht nichts, drehen wir eben um und rollen den Trail zurück ins Tal.

Auch der zweite Tag endet wie schon der erste: mit frischen Fleisch vom Grill, einem kühlen Bier und der Tourenplanung für den nächsten Tag.

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