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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Vogesen Basecamp Metzeral: Tag 3

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1. Juni 2013, meteorologischer Sommeranfang – nur das Wetter hat davon irgendwie noch nichts mitbekommen.  Wolkenverhangen und kühl, aber immerhin halbwegs trocken laden wir unsere Bikes in die Autos um zum heutigen Startpunkt zu gelangen.

Bei Hohmatt startet die Tour. Nach einem kurzen Asphaltstück wechseln wir auf einen Waldweg, der vom gestrigen Regen geradezu durchweicht ist. Der einsetzende Nieselregen verbessert die Situation nicht wirklich und so strampeln wir klebenderweise hinauf zum Lac Vert. Trotz nur geringer Steigung ist die Auffahrt recht mühsam und wird bis zum „Dreick“ auch nicht wirklich besser.

Je höher wir kommen, desto dichter werden wir im Wolkensumpf eingeschlossen. Auf dem Kammweg über den Taubenklangfelsen zum Soulzerer Eck pfeift uns der Wind nur so um die Ohren, von der eigentlich traumhaften Aussicht bleibt lediglich eine 20m entfernte Wand aus Wolken und Nebel übrig.

Auf Grund der eher ungünstigen Wetterlage und teilweise nasser Klamotten, entschließen wir uns die Tour abzukürzen. Statt zwei Abfahrten (und damit einer weiteren Auffahrt), von denen eine an den Lac Blanc führen sollte, nehmen wir den „direkten“ Weg ins Tal. Auf meist rutschigen Trail, die sich teilweise zu Bachläufen entwickelt haben, geht es Wurzel um Wurzel, Stein um Stein in Richtung Lac du Forlet. Die Ferme in der Nähe des Sees ist leider wegen Überfüllung geschlossen und so bleibt uns nichts anderes übrig, als weiter abwärts zu trailen.

Im weiteren Verlauf bauen wir die Tour dann kurzerhand zur Freeridetour um, als im Wald der ursprüngliche Weg schlicht nicht mehr aufzufinden ist. Durch das eher feuchte und mosige Unterholz geht es weiter das Tal hinab. Nach einer eher abenteuerlichen Bachquerung, bei der glücklicherweise alle trocken bleiben, finden wir auf den eigentlichen Weg zurück. Der Bach dient gleichzeitig als Bikewaschanlage, was bei der Witterung auch bitter nötig ist.

An der Straße angekommen, werden die Bikes ein letztes Mal im Bach gereinigt, bevor es auf Asphalt die letzten Meter zum Auto zurückgeht.

Fazit: Trotz der „Abkürzung“ und den eher ungünstigen Wetterverhältnissen eine schöne Tour mit klasse Trails. Wer den Weg kennt und nicht in jeder Kurve Angst vor einen rutschenden Vorderrad haben muss, kann es hier richtig krachen lassen! 16 Kilometer und knapp 700 Höhenmeter sind bei solchen Bedingungen so oder so die Schmerzgrenze. 😉

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3 Kommentare

  1. igitt!
    gut dass ich krank war und nicht in die Vogesen musste!

    • Auch wenn es auf den Bildern schlimm aussieht… im nachhinein muss ich sagen: klasse Tour mit klasse Trails. Als ich da oben im zugigen Wind stand, sah das freilich anders aus… 😉

  2. Pingback: Basecamp Luttenbach – Tag 2 | bruchpilot

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