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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Gran Canaria – Tag 4

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Nach dem Shuttle-Luxus gestern, war heute wieder ein mal selbst kurbeln angesagt. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es gegen 11 Uhr mit dem Auto in Richtung Playa de Mogan. Ein Tal zu früh stellen wir unser Auto ab. Das Missgeschick merken wir leider erst, als die Räder bereits aufgebaut sind und wir losfahren wollen. Egal – so viel mehr Höhen- und Kilometer sind es ja nicht.

Auf der selben Straße, die wir gestern bereits mit dem Auto bewältigten, geht es heute mit dem Fahrrad bergauf in Richtung Mogan. Dort gibt es erst ein mal eine eiskalte Dose Coke aus dem Tante Emma Laden an der Straße – was für ein Luxus bei fast 30 Grad. Auch heute muss die komplette Tour mit Langarmtrikot bestritten werden – das hat man davon, wenn man die Sonne des Südens gleich am ersten Tag unterschätzt.

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Immer weiter schraubt sich die Straße durch eine malerische Landschaft das Tal empor. Die umliegenden Berge zeigen ein Panorama, das seinesgleichen sucht. Vorbei an Kakteen und Palmen, geht es 400hm bergauf zum höchsten Punkt der Tour.

 

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Nach einer kurzen, aber rasenten Abfahrt geht es links ab nach Veneguera. Die Trails lassen wir heute links liegen. Der gestrige Trailorgasmus wäre heute ohnehin nur sehr schwer zu überbieten gewesen. Ein Schild weist uns den Weg – ab zum Strand.

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Die staubige und schottrige Piste geht immer leicht abwärts in Richtung Meer. Öfter kreuzen wir ein Flussfurt, was zu Beginn noch ein kleines Rinnsal führt, dann aber sehr schnell austrocknet. Ich vermisse sehnlichst mein dreifach Kettenblatt – mit 2×10 komme ich Christian fast nicht hinterher.

Irgendwann erreichen wir das Meer, die Badehose muss aber leider im Rucksack bleiben, denn die See ist heute recht rau. Eigentlich wollte ich nur die Füße kurz ins Wasser strecken, danke des hohen Wellengangs bin ich jetzt pitschnass. Eine nicht ganz unwillkommene Abkühlung.

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Doch die Tour geht noch weiter, deshalb packen wir recht bald unsere sieben Sachen zusammen und satteln wieder auf. Bei 34 Grad geht es in der prallen Sonne eine staubige und viel zu steile Schotterstraße nach oben. Plötzlich stehen wir vor einem Tor, dass zwar einen Durchgang für Fußgänger vorsieht, den wir aber mit unseren überbreiten Lenkern nicht passieren können. Irgendwie bekommen wir die Bikes über den zwei Meter hohen Zaun gehoben und die Tour kann weitergehen – umdrehen wäre nicht wirklich eine Option gewesen. Durch eine Bananenplantage geht die schon etwas in die Jahre gekommene Straße weiter bergauf. Am Wegrand ist es überraschen grün – scheinbar werden die Pflanzen hier regelmäßig gegossen.

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Die letzte Abfahrt fordert noch einmal das Fahrwerk des Bikes. Obwohl es „nur“ eine breite Straße hinab geht, wird uns die volle Konzentration abverlangt. Immer wieder Schotter, Schlaglöcher und Kies – auch hier sind 180mm Federweg sinnvoll, mit einem Hardteil hätte man hier definitiv nicht so viel Spaß.

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Fazit: 41km / 900hm – kein Trail, aber landschaftlich wahrscheinlich bisher die schönste Tour!

Den GPS-Track zur Tour gibt es hier. Die Tour basiert auf der Tour 24 im Bikeguide Gran Canaria von Henning Schmalfuß.

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2 Kommentare

  1. supi dennis,liebe grüße, martin

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