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Davos Tag 2: Parpaner Rothorn

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Nicht gerade der beste Start in den Tag. Mit Schmerzen in der Leiste beginnt die heutige Tour. Gut das es erst Mal mit der Bergbahn hinauf geht. Von Davos aus geht es mit der Parsennbahn auf das 2.693 Meter hohe Weissfluhjoch.



Zuerst über eine Skipiste, dann über Trail geht es tendenziell leicht bergab bis zum Strelapass.

Nach kurzer Rast beginnt die Abfahrt nach Arosa. Der Trail beginnt zunächst flowig, und wird dann ganz plötzlich zum Terrain für Treppenexperten.

Ganz schön steil. Perfekt für Menschen mit Höhenangst!

Glücklicherweise geht es nicht ganz so heftig weiter. Anspruchsvoll, aber immer fahrbar geht es weiter abwärts bis Stausee unterhalb von Arosa. Gebremst werden wir lediglich von einem kurzen Zwischenanstieg.

Rast unterhalb von Arosa.

Vom Stausee geht es knapp 300 Höhenmeter bis zur Hörnlibahn. Diese katapultiert uns 700 Meter hinauf bis an den Fuße der Hörnlihütte.
Für das Rad ist in der Kabine kein Platz…

…deswegen wird es von außen an die Gondel gehängt. Irgendwie unsympathisch.

Da es das Bergbahnenticket nur in Form eines Tagestickets gibt, folgt eine erste kurze Zwischenabfahrt.
Holprig und felsig startet die Abfahrt zurück nach Arosa. Der Trail bleibt jedoch immer gut fahrbar, auch wenn die ein oder andere Serpentine doch etwas enger wird. Gegen Ende wird der Trail immer flowiger und mündet schließlich auf einen breiten Feldweg, auf dem wird zurück zur Talstation rollen.
Ein zweites Mal bringt uns die Bahn zur Hörnlihütte. Dieses mal geht es jedoch weiter in Richtung Urdenfürggli.

Aussicht am Urdenfürggli.

Eigentliches Ziel ist das Parpaner Rothorn oberhalb von Lenzerheide.
Der knapp 2.900 Meter hohe Gipfel verspricht ein traumhaftes Panorama – erst einmal wollen jedoch die letzten Höhenmeter erklommen werden.
Und diese haben es in sich. Mit den letzten Kräften erreiche ich das Gipfelkreuz – so gut hat ein einfaches Lyonerweckle schon lange nicht mehr geschmeckt.
Nach kurzer Rast und ungefähr 200 Fotos treten wir unsere finale Abfahrt an.

Gipfelglück.


Philipp ist irgendwie noch deutlich fitter als ich und fährt auf dem durchweg anspruchsvollen Trail Schlüsselstelle um Schlüsselstelle ins Tal. Mir fehlen immer wieder die Kräfte und so steige ich ein ums andere Mal ab. Bis zur Alm Sanaspars ändert sich daran leider auch nicht viel.
Dann tanke ich jedoch neue Kraft und es geht weiter auf schwarzer Piste gen Tal. Und diese hat es in sich. Immer wieder finden sich unfahrbare Schlüsselstellen – und dieses Mal liegt es nicht unbedingt an der fehlenden Kraft.
Mit den letzten Sonnenstrahlen kommen wir in Lenzerheide an. Auf der Straße rollen wir vor bis Tiefencastel. Stärkung an der Tankstelle.

YEAH!

Mit dem Zug geht es die letzen Kilometer nach Davos zurück.

Fazit: Irgendwie fehlt mir dieses Jahr die Kondition – vor allem bei Touren deutlich jenseits der 2.000m. Das Parpaner Rothorn sollte man sich definitiv noch ein mal mit mehr Kraftreserven vornehmen. Am Besten von Lenzerheide aus mit der Bergbahn direkt auf den Gipfel. 😉

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