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Comer See Tag 3: Mt. Cornizollo – here we meet again

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Diese MTB Tour ist Teil 3 von 3 in Reihe Comer See 2016

Unser dritter Tag am Comer See bringt uns zurück an den Mt. Cornizzolo. Durchzogen von Trails und zick unterschiedlichen Abfahrten, hat Joachim hier ein weiteres Schmankerl in der Tasche. Bereits am Donnerstag durften wir einen Blick auf unsere heutige Abfahrt werfen und der versprach nicht zu viel. Spitzkehren ohne Ende und das alles in steilem ausgesetztem Gelände. Hört sich nach einem ganz vorzüglichen Plan an.

Eigentlich war für heute noch der Gipfel des Mt. Cornizzolo geplant. Auf Grund der Hitze und dem, was da noch kommt, verzichten wir jedoch auf die letzten 200hm und steigen kurz hinter dem Rifugio Consigliere Marisa in unseren heutigen Trail ein. Im Gegensatz zum letzten Trail am Cornizzolo ist dieses Mal die Linie auf dem Trail klar vorgegeben. Meist auf eher losem Schotter geht es ganz im Gardasee Stil die ersten Höhenmeter hinab. Ein Vergleich mit dem Dalco ist vielleicht eher weit hergeholt, Höhenangst ist aber auf diesem Trail auch eher hinderlich. In anspruchsvollem S3 Gelände sollte der Umsetzer besser passen und der „Notausstieg“ über den Lenker eher vermieden werden.

Serpentine für Serpentine basteln wir uns auf rutschigem Schotter nach unten. Der Schweiß fließt in strömen und nicht immer ist alles fahrbar. Nach dem die ersten Höhenmeter gemeistert sind, mündet der Trail in eine Schlucht. Hier ist dann zu mindest für uns schieben und tragen angesagt. Die engen, spitzen und meist sehr steilen Serpentinen mit großen Absätzen sind uns dann doch zu haarig. Die Stufen sind meist mit Rundhölzern befestigt, was das ganze aber nicht zwingend leichter macht. Manch einer würde hier wohl von S4 Schlüsselstellen sprechen, ich würde die Kurven eher im S5 Bereich  auf der Singletrial Skala einordnen.

Nach einer kurzen Tragepassage geht es dann jedoch fahrbar, aber immer noch sehr anspruchsvoll weiter bis zu unserem heutigen Pausenplatz. Bachlauf inklusive Pool – das lässt sich Joachim nicht zwei Mal sagen und springt hinein. Dem Rest von uns ist das 7 Grad kalte Wasser dann aber doch etwas zu frisch und wir verzichten auf den Sprung ins kühle Nass.

Nach der Pause geht es in munterem S3 Flow weiter bergab in Richtung der Klosteranlage San Pietro al Monte. Diese passieren wir ohne größere Pause und rollen die letzten Meter auf wunderschönem S2-S3 Trail ins Tal aus.

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