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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Bikebergsteigen zur Alpe du Pin

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Urlaubsauftakt in den französischen Alpen. Nachdem wir den ersten Tag mit der Anreise und einem kleinen Trail hinter dem Haus verbracht haben, geht es am ersten Biketag direkt früh los. Um kurz nach 8 Uhr satteln wir die Pferde und fahren mit dem Auto von La Grave in das Tal von Venosc. Kurz hinter Saint-Christophe-en-Oisans stellen wir unser Auto ab und ab geht die Post.

Traumaussicht auf dem Höhenweg. (Und sogar ein bisschen Flow…)

Zunächst geht es einige Höhemeter bergab bis zum Fluss Le Vénéon bevor unser Anstieg beginnt. Jeder Höhenmeter bergauf ist heute das Bike geschultert – Bikebergsteigen ist angesagt 😉. Schieben wäre zwar teilweise möglich, macht aber auf Grund der Steilheit nur selten Sinn. Vorbei an Zahlreichen S3 & S4-S5 Stellen im unteren Drittel des Aufstiegs kraxeln wir die knapp 500 Höhenmeter den Berg hinauf.

Der Lenker will definitiv gut festgehalten werden!

Auf ca. 1.800m quert der Trail den Hang und wir erreichen die Einkehr des heutigen Tages. An der Alpe du Pin stärken wir uns mit einer eiskalten Coke und einem Omelett bevor der eigentlich anspruchsvolle Teil unserer Tour beginnt.

Traumhafte Ausblicke – aber die nächste Schlüsselstelle ist nie weit!

Direkt unterhalb der Hütte wartet eine schöne S3 Felsstelle auf uns an der wir die ein oder andere Linie zum warmwerden ausprobieren. Begleitet werden wir dabei von einer genialen Aussicht.

Einfacher wird es heute nicht mehr. Eigentlich durchgängig S3, teilweise mit der ein oder anderen S4 Stelle als Überraschung, geht es immer weiter in Richtung Tal.

Nicht immer klappt alles beim ersten Mal 😀

Der Weg schlängelt sich eigentlich durchgängig in Mal mehr, Mal weniger engen Serpentinen nach unten. In eigentlich jeder Kehre erhöht eine Stufe oder interessant angeordnete Steinformationen die Spannung.

Hin und wieder fordert ein größerer Absatz (40-50cm) die volle Konzentration. Der Grip ist Dank des vielen Fels zwar durchgängig perfekt, der Lenker will aber trotzdem gut festgehalten werden.

Christian mit interessanter Linienwahl.

Einziger Wehrmutstropfen der Tour: unten angekommen, müssen noch einmal ca. 150 Höhenmeter erklommen werden, um zurück zum Auto zu kommen. Das nimmt man für einen so genialen Trail jedoch gerne in Kauf!

Eine einfach geniale Einstiegstour. Nicht zu leicht, aber auch nicht so schwer, dass man dauerhaft aus der Komfortzone herausmuss. Liebhaber technisch anspruchsvoller MTB-Trails finden hier den GPS Track zum nachmachen:

volle Distanz: 9905 m
Maximale Höhe: 1863 m
Minimale Höhe: 1279 m
Gesamtanstieg: 868 m
Gesamtabstieg: -862 m
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