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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Mallorca Tag 6 – Biken am Coma de son Torrella

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Das Wetter überrascht uns heute mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein über der gesamten Insel. Wie geschaffen für unsere Tour im „Hochgebirge“ von Mallorca. Unser heutiger Ausritt startet in Biniaraix. Über Asphaltpiste quälen wir uns die ersten Höhenmeter hinauf in Richtung der zwei Stauseen.

Blick auf Sóller – seit knapp einer Woche unser Heimatörtchen.

Nach ca. 300 Höhenmeter wechseln wir auf eine Forstpiste, die uns wie so oft durch ein Tor versperrt wird. Wie bereits gewohnt suchen wir uns einen „Alternativweg“ über das Tor und setzen unsere Reise fort. Der Besitzer des Grundstücks ist von dieser Idee jedoch nur bedingt begeistert und zwingt uns kurz vor Ende der Grundstücksdurchquerung zum umdrehen. Jetzt haben wir zwei Alternativen: knapp 200hm zurückrollen oder Querfeldein über Stock und Stein.Wir entscheiden uns für das geringere Übel und kraxeln durch den Wald den hang hinauf. Nach knapp 50 Höhenmetern erreichen wir dann doch noch die Passstraße und können unsere Reise fortsetzen. Fortan geht es bequem zunächst auf Asphalt, später dann auf einer gut fahrbaren (und nicht zu steilen) Forstpiste zum höchsten Punkt unserer Tour.

Der Puig Major mit Schneemütze – so ganz ist der ewige Sommer doch noch nicht angekommen.

Am Puig des Verger zweigen wir rechts ab und beginnen unserer Abfahrt.

Mögen die Spiele beginnen!

Die ersten Höhenmeter haben es direkt in sich und forderm Höchstleistung von Mann und Maschine. Ich für meinen Teil fühle mich heute nicht besonders fit auf dem Bike und muss so die ein oder anderen Schlüsselstelle links liegen lassen. Manchmal würde man das Bike halt doch am liebsten den Hang hinunten werfen…

Spaß haben kann man trotzdem irgendwie…

Wenn gar nicht geht, macht man am besten erst mal Pause. Bringt ja alles nix.

Und siehe da: es hilft… 😀

Wegeplanung.

Läuft!

Der Rest der Tour ist schnell erzählt. Der Weg ist nicht immer ideal in Schuss und immer wieder muss man Gerölllawienen und Baumstämme queeren. Die letzten 100 Trailhöhenmeter geht es dann stufig zu Ende. Dem begegnet man am besten mit einem festen Griff um den Lenker und viel Federweg. Vor allem als Treppenhasser kommt hier nicht viel Freude auf.

Macht aber nix, der Rest des Trails hat trotz Startschwierigkeiten voll überzeugt! Da kann man sogar darüber hinweg sehen, dass die letzten 200 Höhenmeter auf Asphalt vernichtet werden müssen…

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