bruchpilot

The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Mallorca und die Suche nach dem Trail – Tag 2

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Tag 2 startet sonnig und mit klarem blauem Himmel. Doof nur, dass wir erst einmal einkaufen müssen, bevor wir der Biketag beginnen kann.

Nach ausgiebiger, mehrfacher Frühstücksbesorgungstour mit insgesamt 17 Baguettes (wer soll denn die alle essen?!) kann dann auch die eigentliche Tour gegen 11:30 Uhr endlich beginnen.

Wenig motiviert geht es die ersten Höhenmeter auf Asphalt in Richtung Coll de Sóller hinauf. Alle paar Minuten werden wir von hochmotivierten Rennradfahrern überholt – irgendwas haben wir wohl in unserem letzten Leben falsch gemacht….

Pinkelpause!

Ein Esel auf Passhöhe…

… es sollte nicht der letzte Esel bleiben!

Nach der wohlverdienten Cola und einer schönen Aussicht Richtung Palma geht es weiter bergauf.

Nur kurze Zeit später kommt wartet die nächste Herausforderung auf uns…

Einfach mal hoffen, das es da keinen Hund gibt… Auf Asphalt bergab war aber auch nicht wirklich eine Alternative.

Viele Asphaltserpentinen später sind wir unterhalb des Puig de Son Palou angekommen. Endlich kann die Abfahrt beginnen!

Die Aussicht ist schon mal ganz nett. Bloß wo ist unser Trail?

Die Überreste der letzten Biker. Das verheißt wohl nichts gutes…

Laut Karte, GPS und GPS Track verläuft unser Trail genau hier.  Ein Blick in die Tourenbeschreibung lässt böses erahnen.

If you think “hey this ain’t a trail” you’re on the right path.

Aber wir wollten es ja alle nicht anders. Also kämpfen wir uns gut 200 Höhenmeter über Stock und Stein. Immer wieder entdecken wir ein kleinen Steinmännchen oder einen roten Punkt auf einem der vielen Steine. So in der Theorie gibt es hier wohl doch einen Weg.

Das Wetter und der Meerblick entschädigen zu mindest ein kleines bisschen. Derweilen kämpfen wir uns immer weiter den Bergrücken hinab. Fahrbar sind aber nur sehr wenige Stellen.

Irgendwann hat der Trailgott dann doch noch erbarmen mit uns und es ist zu mindest im Ansatz eine fahrbare Linie im Fels erkennbar.

Die Protektoren angeschnallt und ab geht die Post.

Irgendwie geht es da schon runter…

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist wie immer enorm und so geht der erste Versuch auch gleich irgendwie schief…

Dafür klappt es beim zweiten Mal umso besser! 🙂

Der Weg wird flowiger. Wobei flowig eigentlich der falsche Ausdruck ist. Der Trail schlängelt sich über Stock und Stein und die ein oder andere sehr nette Serpentine ins Tal Richtung Sóller.

Christian auf Abwegen. Der richtige Weg wird immer wieder zur Herausforderung. Umso verwunderlicher, dass wir laut GPS immer genau richtig waren.

Spanische Hüttenbaukunst.

Anspruchsvoll steinig aber sehr versöhnlich geht es weiter in Richtung Tal. Immer wieder verblockte Stellen und enge Serpentinen verlangen Bike und Biker das letzte ab. Eigentlich schade, dass wir schon wieder unter Zeitdruck stehen um noch vor Sonnenuntergang im Tal zu sein. Dabei gäbe es noch so viele schöne Bastelstellen abseits des Trails…

Irgendwann sind wir dann aber trotz allem froh, wieder zurück zu sein. Schließlich warten ein Grill und das ein oder andere eiskalte Bier auf uns.

Guten Hunger und Prost!

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