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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Dalco-Feeling in den Bayrischen Alpen – Die Bayrische Wildalm

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Steile Schotterrinnen, große hohe Absätze, Geröll und Schutt ohne Ende. Eigentlich eine klassische Trailbeschreibung für den Gardasee. Wir weilen allerdings momentan nicht im sonnigen Süden, sondern im mindestens genauso sonnigen Bayern. Wie so oft dieses Jahr steht eine Tour von freeride.today auf dem Plan. Einige Trailperlen scheinen sich dabei rund um Kreuth zu befinden, Grund genug für einen Kurztrip in die bayrischen Alpen.

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Der Sentiero 71 am Comer See

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Die Ziffern 7 und 1 sollten sich Liebhaber von anspruchsvollen und technischen Trails ab sofort merken. Wer den 601er am Gardasee kennt und liebt, der wird am Comer See oberhalb von Varenna ein entsprechendes Pendant finden.

Mit diesen Worten beschreibt Carsten Schymik unseren heutigen Weg in seinen Blog. Grund genug für uns, dieses Trailschmankerl einmal auszuprobieren, gerade auch, weil der 601 am Gardasee zu einem unserer Lieblingstrails gehört.

Bevor es jedoch losgeht, ist Autofahren angesagt. Um uns den Aufstieg zu erleichtern, stellen wir Auto #1 in Lierna ab, mit Auto #2 fahren wir bis Esina Lario. Von dort sind es noch ca. 350 Höhenmeter bis zur Alpe di Esino, einem wunderschönen Pausenplatz.  Weiterlesen →

Gardasee Tag 6: Coast Trail und Sentiero 601

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Diese MTB Tour ist Teil 7 von 7 in Reihe Gardasee 2013.1

Auch am 6. Tag am Gardasee lassen wir es bergauf eher ruhig angehen. Irgendwann kurz nach 9 Uhr finden wir uns auf dem Busparkplatz von Torbole ein und lassen uns von Luca den Berg hinauf shutteln. Ziel ist heute der Sentiero 601 bzw der Coast Trail hoch über Torbole unterhalb des Monte Altissimos.

1250 Meter über dem Meeresspiegel verlassen wir den Shuttle, ziehen unsere Protektoren an und stürzen uns den Sentiero 601 hinab. Bei einem teilweise traumhaftem Panorama auf den Gardasee folgen wir dem meist anspruchsvollen steilen und felsigen Weg ins Tal. Kurz nach der Sorgente Acqua d’Ora verlassen wir den Sentiero 601 und biegen auf den Coast Trail ab. Dieser ist vom Schwierigkeitsgrad her etwas einfacher als der 601 und beginnt sogar leicht flowig steil durch den Wald. Unterwegs treffen wir Gaute und Christine aus Oslo, die den Trail bereits zwei Tage zuvor schon einmal gefahren sind. Bei einem Gefälle von teilweise bis zu 63% meistern wir ein um die andere Schlüsselstelle. Insgesamt zwei Stellen sind dann wirklich unfahrbar, wenn man nicht fortgeschrittene Trialkenntnisse oder viel Mut sein eigen nennen kann. Deutlich flowiger endet der Trail am Ortsschild von Torbole.

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Gardasee Tag 5: Monte Tremalzo

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Diese MTB Tour ist Teil 6 von 7 in Reihe Gardasee 2013.1

Für den heutigen Tag steht ein echter Klassiker am Gardasee auf dem Programm: der Monte Tremalzo. Wobei für uns eigentlich nur ein halber Klassiker auf dem Programm steht: die Abfahrt.

Mit dem Shuttle geht es viel zu früh los, hinauf auf den Tremalzo. Wer nicht selbst hochstrampeln will, muss eben trotzdem ein bisschen leiden… Zu bester Musik von AC/DC geht es die Serpentinen immer weiter den Berg die insgesamt knapp 1700 Höhenmeter hinauf. Immer wenn wir gerade mal wieder einen mühsam strampelnden Biker bergauf überholen, kommt das Shuttle-schlechte-Gewissen ein bisschen zum Vorschein. Also wir unsere Bikes 1700m weiter oben vom Anhänger laden, ist davon aber nicht mehr viel zu spüren. Weiterlesen →

Gardasee Tag 3: Monte Grande und Sentiero 10

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Diese MTB Tour ist Teil 4 von 7 in Reihe Gardasee 2013.1

Nach dem gestrigen Debakel mussten heute unbedingt mal wieder richtige Trails gefahren werden. Kurz nach 8 Uhr satteln wir unsere Fahrräder und rollen von Torbole aus die knapp 14km entlang des Sees in Richtung Malcesine. Pünktlich um 9:45 Uhr lassen wir uns von der Bergbahn Funivia die insgesamt 1700hm auf den Monte Grande, der Teil des Monto Baldo Massivs ist, „shutteln“. So macht bergauffahren doch gleich viel mehr Spaß.

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Gardasee Tag 1: Sentiero de la Pace

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Diese MTB Tour ist Teil 2 von 7 in Reihe Gardasee 2013.1

Kurz nach 8 Uhr geht es von Ravensburg aus los in Richtung Gardasee. Bis zum Brenner verläuft die Autofahrt eher unspektakulär und für einen Pfingstsamstag überraschend zügig. Dann fangen jedoch so langsam die Verkehrsprobleme an. Immer wieder gibt es kurz Stau, zeitweise nimmt uns das Navi sogar von der Autobahn runter. Wirklich besser läuft es dank querstehendem LKW aber auch dort nicht.

Irgendwann um kurz nach zwei erreichen wir schließlich Torbole. Nach einer kurzen Stärkung in Form einer Pizza wird die Ferienwohnung bezogen und die Bikes fahrfertig gemacht.

Bei leider wolkenverhangenem Himmel geht es nach einer kurzen Rundfahrt durch Torbole hinauf in Richtung Dos de Frassini. Entlang von Olivenbäumen und Obstplantagen schlängelt sich die Straße immer weiter in Serpentinen den Berg hinauf. Immer wieder treffen uns ein paar größere Regentropfen, so lange es so bleibt, wollen wir uns aber mal nicht beschweren. Weiterlesen →

Gran Canaria – Tag 6

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Diese MTB Tour ist Teil 6 von 7 in Reihe Gran Canaria 2013

Der heutige Tag startet wolkenverhangen auf der Dachterrasse des Hotels. Nachdem wir uns erfolgreich ein mal durch das Frühstücksbuffet gefressen haben, packen wir unsere sieben Sachen und starten mit dem Auto in Richtung Teror. Am Meer schafft es die Sonne immer wieder durch die Wolkendecke, je weiter wir nach oben fahren, desto seltener werden jedoch die Lichtblicke.

Der Regen bleibt heute jedoch glücklicherweise aus und so rollen wir die GC-21 empor. Die Insel ist hier im Norden wesentlich grüner als im Süden, wo hauptsächlich Sand, kahler Fels und vereinzelte Kakteen die Landschaft dominieren. Unsere Route zweigt am Aussichtspunkt Zamora links ab. Die alte Betonstraße führt quasi senkrecht den Berg hinauf. Irgendwann wird aus dem Beton Erde und wir kämpfen uns mühsam die 20% steile Piste empor. Immer wieder ermöglichen flachere Passagen ein kurzes durchatmen. So machen wir 350 Höhenmeter, bis der Weg schließlich wieder auf eine Straße mündet.

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Gran Canaria – Tag 2

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Diese MTB Tour ist Teil 2 von 7 in Reihe Gran Canaria 2013

Auf Grund der Zeitverschiebung startet der Tag schon um 8 Uhr deutscher Zeit – eigentlich war „ausschlafen“ angedacht, aber jetzt hat der Wecker nun mal schon geklingelt… Gemütlich geht es nach oben zum Frühstücksbuffet auf die Terrasse mit Meerblick. Einfach überragend!

Bis alles am Buffet durchprobiert ist und die Räder verladen sind, vergeht dann aber doch eine ganze Zeit… gegen 11 Uhr geht es los. Dieses Mal machen wir nicht den Fehler und starten vom Hotel in Puerto Rico aus, sondern fahren gleich ins Landesinnere. Auf dem Weg entlang der GC60 in Richtung Santa Lucia de Tirajana überholen wir schon zahlreiche Rennradler und Mountainbiker – ein gutes Zeichen. Auch die Landschaft zeigt sich von seiner schönen Seite. Durch beeindruckende Vegetation schlängelt sich die Straße immer weiter den Berg hinauf.

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Endlich schneefrei

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Als Nicht-Wintersportler kann der Schnee im Frühjahr gar nicht schnell genug abtauen. Da aber im Schwarzwald auch in absehbarer Zeit nicht mit deutlichen Plusgraden und schneefreien Gipfeln zu rechen ist, gibt es nur eine Lösung: wenn das gute Wetter nicht zum Biker kommt, muss der Biker eben zum guten Wetter.

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Und wo gelingt das besser, als auf Gran Canaria. Nach vielen verschneiten und matschigen Kilometern im Schwarzwald endlich einmal bei besten Bedingungen radeln. Und weil der Flug schon am 13.03. geht, wurde es so langsam auch einmal Zeit, die Tourenplanung abzuschließen. Grundlage hierfür boten der „Bikeguide Gran Canaria“ sowie die entsprechende Kompass-Karte. Beide bieten einen guten Überblick über die Insel, für die eigentliche Detailplanung, griff ich dann jedoch trotzdem auf vorhandene GPS Daten zurück. Grund hierfür war vor allem der viel zu geringe Detailgrad der 1:50.000 Karte. Karten in einem kleineren Maßstab sind nämlich leider nicht verfügbar. Viele kleine Trails fehlen auf der Kompass-Karte komplett, sodass man für Touren auf Gran Canaria am besten auf digitale Karten zurückgreift. Hier hat sich die HikeBike bewährt.

In den insgesamt 8 Tagen auf der Insel sind 7 Touren geplant. Wenn ich alles richtig zusammengezahlt habe, warten 340km und 10800hm darauf, erfahren zu werden. Klingt nach viel, ist auch viel – vor allem, da die Bikesaison noch nicht mal angefangen hat. Aber die Hoffnung auf wunderbare Trails bergab bei schönstem Wetter dürften die Höhenmeter um einiges ertragbarer machen.

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Dann mal schauen, wie gut ich Mittwoch aus dem Bett komme. Der Flieger geht schon um 5:45 Uhr 🙁 .