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The secret to mountain biking is pretty simple. The slower you go the more likely it is you'll crash.

Bike Bergsteigen am Achensee: Traumtrail Ebner Joch

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900 hm, 9,7 km – hört sich ja eigentlich erst einmal nach einer entspannten Bikerunde an. In Wahrheit war es dann aber doch eine ziemliche Schinderei. Aber erst einmal zurück auf Anfang. Gegen 9:30 Uhr starten wir unsere Tour in Eben am Achensee. Die ersten 400 Höhenmeter geht es über meist steile Rampen zur Buchauer Alm, wo wir unser zweites Frühstück einnehmen.

Nach kurzer Pause wird es dann ernst. Wir schieben die letzten Meter zum Traileinstieg und schultern unsere Bikes. Nach endloser Hangqueerung ohne groß an Höhe zu gewinnen, wird es dann die letzten 200 Höhenmeter richtig steil.

Die Bergaufpassagen hatten es heute in sich, teilweise waren die Hände im Aufstieg ganz hilfreich.

Die letzten 100 Höhenmeter zum Ebner Joch sparen wir uns heute, zu mindest mit den Bikes. Während ich aufpasse, das niemand unsere Bikes klaut, steigen Christian und Roland zum Gipfel auf. Ich genieße derweil die fantastische Aussicht.

Jetzt geht es ans eingemachte. Durch die Latschen schlängelt sich unser Trail mal kurvig mal steil, aber immer anspruchsvoll die ersten Höhenmeter den Hang hinab.

Die Schwierigkeit pendelt sich bei S3 ein, wobei wir immer wieder auch von S4 und S5 Stellen  überrascht werden.  Manche Stellen sind aber auch einfach nur S5, weil die Skala keinen höheren Schwierigkeitsgrad hergibt.

Der Trail bietet auch für versierte Fahrer mehr als genug Herausforderungen.

Manchmal folgt jedoch auch die Einsicht, das Fahren der Schlüsselstelle auf das nächste Jahr zu verschieben.

Durch die Latschen, die die komplette Hangseite einnehmen, herrscht praktisch nie akute Absturzgefahr. Das ermutigt zum Probieren und Basteln.

Die letzten Meter bis zur Astenau Alm sind dann deutlich flowiger.

Nach kurzer Rast geht es die letzten Meter ins Tal. Die Kamera bleibt auf Grund des deutlich höheren Flow-Faktors im Rucksack. Unterschätzen sollte man die letzten 400 Höhenmeter jedoch auch nicht. Der Trail pendelt sich irgendwo bei S2 ein, es gibt jedoch eine Vielzahl an unterschiedlichen Linien, die auch die ein oder anderen S3 Stelle noch einmal bereit halten. Für uns bedeutet das: Fahrspaß bis zum bitteren Ende 😀

Wer sich nicht satt sehen kann, ein paar mehr Bilder gibt es in der Bildergalerie.

Nachfahren wärmstens empfohlen – auch wenn der Aufstieg kein Zuckerschlecken ist.

volle Distanz: 10057 m
Maximale Höhe: 1879 m
Minimale Höhe: 1001 m
Gesamtanstieg: 882 m
Gesamtabstieg: -875 m
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